Nachdem gestern nun der gesammelte Gesundheitstest der Woche stattfand, verlassen uns nach und nach mindestens 20 Boote. Die meisten sind froh, endlich hier wegzukommen. Vielleicht dürfen sie auch nicht bleiben, da es den Quarantäneliegern vorbehalten bleiben soll.
So wie es aussieht, werden die abschließenden Blutuntersuchungen nicht täglich angeboten, was uns befürchten lässt, dass unser freiwillige Haft auf dem Boot, nicht wie geplant am Montag endet. Wenn wir Pech haben werden es wohl 16 statt 14 Tage werden. Das hört sich gar nicht gut an und ist schwer zu akzeptieren. Konzentriere ich mich also auf mein Buch und rede mir ein, dass mir die zwei zusätzlichen Tag sicher sehr gelegen kommen. Grrmb!
Da Platz frei wird, können wir uns besseren Ankergrund suchen und werden fündig. Nun driftet unser schweres Eisen nicht mehr auf einer abgestorbenen Korallenbank entlang, sondern steckt zumindest zur Hälfte im harten Sand. Vielleicht gräbt er sich ja noch ein wenig ein.
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| Unser vorderes Decksfenster mit Saharasand und Gefängnisgraffiti |

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