Nach Stefans Geburtstag mit einem zweifelhaften Elton-John-Verschnitt und wild tanzenden Urlaubern ziehen wir weiter unsere Runde durch die britischen Jungfraueninseln gegen den Uhrzeigersinn. An den Seal Dogs vorbei, ankern und schnorcheln wir am Georg Dog und am Great Dog. In Spanisch Town wird Proviant aufgefüllt. Auch wenn alles das Dreifache kostet, so lässt es sich zumindest bezahlen und die Qualität stimmt auch. Das ist in den BVIs nicht selbstverständlich.
Tortola bietet viele Buchten, leider eignen sich nur wenige zum Ankern. Immerhin kann man auf dieser Insel herumwandern. Es geht zwar steil rauf und runter, aber die Aussichten sind spektakulär. In der Brewers Bay unterhalten uns die Pelikane mit ihren Flugkünsten. Hier entdecke ich, dass jeder eine andere Frisur trägt. Auf Beef Island finden wir einen richtigen Wanderweg und entdecken ein Kolibrinest.
Jost Van Dyke liegt etwas abseits, bietet aber eine einsame Sandinsel mit Palmen und den Bubbly Pool. Wir gehen nicht hinein, schauen uns das Wellenspektakel lieber von oben an. Inzwischen habe ich Respekt vor weißschäumenden Wellen. Im Foxy’s Taboo ist das Essen großartig und zur Abwechslung bezahlbar.
Soper’s Hole bietet uns Schutz vor den angesagten Gewittern. Die enge Bucht liegt nicht nur zwischen hohen Bergen. Hier sind all die Charterboote zu Hause und es gibt genügend Masten, die deutlich höher sind als die beiden unserer Lady.
Zum Schluss nehmen wir uns die Kleinen Schwestern vor. Ein ganzer Monat ist für Norman und Peter reserviert. Alle empfehlen sie als die Schönsten. Was wir erst dort mitbekommen, beide sind komplett privat und wandern ist unmöglich. Die Schnorchelspots auf Norman und an den Indians sind dafür die besten im gesamten Revier. Peter betreten wir dann heimlich auf der ungenutzten Seite. Abgesehen von rolligen Ankerplätzen werden uns lange Strände und spektakuläre Felsformationen geboten. Wir bleiben nicht lange, genießen die Landschaft aber in vollen Zügen. Über Luv und Cooper Island gehts viel früher als gedacht nochmals zurück nach Tortola. Wir wollen mal wieder die Füße vertreten. Außerdem können wir an der Long Bay nochmals wingsurfen. Hier liegt die Lady ganz allein an einem angesagten Partystrand.
Wenn sich die Amis nicht so hätten, könnten wir ihre Jungfrauen auch besuchen. Die US-Amerikanischen Inseln, sind die einzigen in der gesamten Karibik (Welt?), für deren Besuch mit dem eigenen Boot ein spezielles Visum benötigt wird. Also lassen wir es ruhig angehen, der Sommer wird aufregend genug (3-4 Monate Rucksacktour Lateinamerika). Ich schreibe am Azorenbuch und Stefan entspannt sich ein wenig, wenn keine Hiobsbotschaften aus Rostock kommen. So langsam stimmen wir uns auf Bonaire ein. Anfang Juni werden wir ein gutes Wetterfenster suchen. Die Überfahrt wird voraussichtlich drei Tage dauern. Die BVIs sind ein traumhaftes Segelrevier. Wandern kann man hier jedoch kaum. Alle Zeichen stehen auf Wassersport: schwimmen, schnorcheln, wingsurfen, kiten, paddeln oder einfach nur baden.
BVI unter der Wasseroberfläche:
Teil 1: Unter der Lady
Teil 2: Rifflandschaft, Snapper und Makrelen
Teil 3: Lieblingstiere
Teil 4: Doktorfische, Kofferfische, Eidechsen- und Flötenfisch
Teil 5: Die besonders mutigen Fische im Riff
Teil 6: Papageienfische
Teil 7: Versteckspiele
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| Ich finde, Hund Georg ist sehr gut zu erkennen. Der Zahn wird durch einen Seevogel gestellt. Er hat dort sein Nest in bester Wohnlage. |
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| kitschig, romantisch und immer wieder schön |
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| nur einige der britischen Jungfrauen, Blick von Tortola |
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| Brewers Bay und im Hintergrund Jost Van Dyke |
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| Pelikane in Schwärmen, ich zähle einmal 50 Tiere |
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| Atlantikwellen: weiß, kraftvoll, gefährlich |
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| Sundowner mal anders, Jost Van Dyke am Bubbly Pool |
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| Boxenstop in Soper's Hole |
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| Alt und Neu bieten oft schöne Fotomotive. |
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| The Indians und Pelican Island Seht ihr auch den Kopf und die vier Finger aus dem Wasser gucken? |
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| Höhlenschnorcheln in Privateer Bay, Norman Island |
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| Wenn die Insel privat ist, findet man die Bar auf dem Wasser. |
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| nicht sehr höflich, dafür sehr eindeutig |
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| Dann bewegen wir uns halt auf dem Wasser. |
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| atemberaubend schön und einsam Key Point auf Peters Island |
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| Seeigel am Strand In der Form sehen wir sie zum ersten Mal. |
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| Kolibrinachwuchs Das Nest hat den Durchmesser des Ein-Euro-Stücks. Genau zwei Eier passen hinein. |





















