Yoga, der Morgentee, am Buch arbeiten, Käffchen,
weiter am Buch arbeiten, jemandem aus meinem Rudel anrufen und WhatsApp checken, einkaufen gehen als Bewegungspause, Mittag essen, Siesta, wieder am Buch arbeiten, ein zweites Käffchen, am Buch arbeiten, Sundowner am Heck genießen und den Sonnenuntergang betrachten, den aktuellen Infiziertenstand abrufen, Abendessen, Post schreiben und hochladen, gemeinsam einen Film gucken und schlafen gehen. So oder so ähnlich. Uns geht es gut. Seit drei Tagen regnet es nicht. Wir haben kein Geschäft laufen, müssen keine Angestellten bezahlen und/oder in Kurzarbeit schicken. Wir benötigen keine Notfallstrategien, um das Geschäft zu retten, sind für keinen Anderen verantwortlich als für uns selbst. Wir machen uns diese Luxussituation bewusst.
weiter am Buch arbeiten, jemandem aus meinem Rudel anrufen und WhatsApp checken, einkaufen gehen als Bewegungspause, Mittag essen, Siesta, wieder am Buch arbeiten, ein zweites Käffchen, am Buch arbeiten, Sundowner am Heck genießen und den Sonnenuntergang betrachten, den aktuellen Infiziertenstand abrufen, Abendessen, Post schreiben und hochladen, gemeinsam einen Film gucken und schlafen gehen. So oder so ähnlich. Uns geht es gut. Seit drei Tagen regnet es nicht. Wir haben kein Geschäft laufen, müssen keine Angestellten bezahlen und/oder in Kurzarbeit schicken. Wir benötigen keine Notfallstrategien, um das Geschäft zu retten, sind für keinen Anderen verantwortlich als für uns selbst. Wir machen uns diese Luxussituation bewusst.
Heute steigen die Infizierten auf Martinique und Guadeloupe nicht so stark an. Statt 31 und 11 zusätzlich Corona-Erkrankte sind es nur noch jeweils 3. Das ist eine gute Entwicklung und lässt hoffen, dass der inoffiziell verlautbarte 15. April zumindest eine Abschwächung der strengen Maßnahmen gegen die Pandemie bringt.
Gestern diskutierten wir die Situation und erwogen, einfach los zu segeln und zu schauen was passiert. Heute denke ich, dass wir uns nur unnötigen Ärger einhandeln und es auf Martinique auch nicht besser ist. Wir haben es hier noch gut getroffen, in unserer Lagune mit den vier Segelbooten, die nicht hier zu Hause sind. Wir dürfen schwimmen, Stand-Up-Paddeln, kiten und ohne Kontrollen an Land herum laufen. Bisher jedenfalls. Wichtig ist eben nur, dass du offensichtlich einkaufen gehst. (Wie paradox: Du darfst nicht Radfahren und wandern, aber dich in einem klimatisierten Supermarkt mit zig anderen in einer Schlange anstellen. Aufgrund der Bestimmungen gehen alle einkaufen, statt in der Natur herum zu spazieren.) Zwar kommen hier keine Delfine und Wale vorbei, dafür ist es einfach zu flach, aber man kann nicht alles haben. Also werden wir uns bis zum 15. April gedulden, am 16. Stefans Geburtstag feiern und dann weiter sehen. Ob wir das schaffen?
PS: Die Fotos gibt es vielleicht morgen. Stefan ist in Vollmontur und mit dem Handy in der Tasche über Bord gesprungen, weil sein Hut weggeflogen ist. Nun liegt das gute Stück im Krankenbett und wir hoffen, dass es wieder gesund wird.
Wow. Also da wär mir der Hut nicht sooooo wichtig gewesen, glaube ich ...
AntwortenLöschenlegt es in reis!
Tja, Stefan auch, wenn er dran gedacht hätte. Danke für deinen Hinweis. Es liegt immer noch im Koma und nun im Spezialreisbett.
AntwortenLöschenLeider gibt Stefans Handy weiterhin keinen Ton von sich. Selbst das kleinste Lichtsignal fehlt. Wir akzeptieren die Tatsache und können deshalb auch keine Fotos nachreichen.
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