Wir stehen extra früh auf, um den zweiten Anstrich vor der Mittagshitze auf unser neues Cockpitdach zu bringen. Den ersten haben wir gestern kurz vor dem Dunkelwerden aufgetragen, da man am Tag nicht streichen kann. Deshalb müssen wir nun erst einmal nachschleifen und danach alles erneut reinigen. Dann reicht die Farbe nicht. Wir können das Streichen nicht abschließen. Stefan muss noch einmal zum Baumarkt und Farbe nachkaufen. Heute Abend werden wir dann hoffentlich den letzten Anstrich schaffen.
Ich schrubbe weiter an den schwarzen Flächen auf dem Deck, hole immer wieder Wasser mit dem Eimer vom Steg, weil der Wasserhahn für unseren Schlauch zu weit entfernt ist.
Das Anbauen unserer Frontscheiben gestaltet sich auch deutlich schwieriger als gedacht. Der Architekt will sie natürlich durchgehend anbringen. Dafür hat er die Arbeitsschritte sehr lange und gründlich bedacht. Aber die Scheiben wollen nicht eindeutig passen. Man benötigt eigentlich acht Hände, um alles festzuhalten und deshalb kippen die Scheiben immer wieder um. Die Schienen können nicht angeschraubt werden, da die Schraubenköpfe immer wieder abbrechen. Planänderungen werden notwendig, aber Zeit zum Nachdenken bleibt dem Dachbauer nicht.
Unser Kühlschrank läuft nicht. Warum nicht? Das sagt uns keiner. Deshalb muss Stefan die Scheiben wieder fallen lassen und in den Motorraum. Vielleicht entdeckt er dort das Problem. Wenig später stellt sich heraus, dass die Kühlwasserpumpe kaputt ist. Mein Bastler und Käpt’n reparierte sie bereits auf Porto Santo und nun hat sie wohl endgültig das Zeitliche gesegnet. Zum Glück gibt es Ersatz an Bord. So funktioniert zwei Stunden später wieder alles und unser Gemüse ist gerettet.
Mit den Scheiben geht es trotz dessen nicht weiter. Das Streichen muss vorbereitet werden. Wieder Schleifen, reinigen, Farbe anrühren und los gehts. Kurz vorm Dunkelwerden sind wir fertig und zum Glück bei Dagmar und Christoph auf der Flomaida eingeladen. Nur noch duschen und dann genießen wir , eigentlich total geschafft, den Abend in vollen Zügen. Dagmar hat alles so wunderschön vorbereitet und das leckere Essen macht alles wieder gut.
![]() |
| Alles so schön vorbereitet! |
![]() |
| Manchmal ist das die schönste Zeit an Bord. |


Ach wie schön, dass ihr wieder andere Segler besucht!!
AntwortenLöschenIch bekomme ja nächstes Wochenende auch Besuch. 😊😊
Da wünschen wir dir viel Spaß!
AntwortenLöschen