Ja, das gibt es hier an jeder Ecke. Wir stehen nicht so drauf und würden uns über frische Kokosnüsse mehr freuen,
aber so gefährlich wie der Grippevirus, der im Moment den Alltag und die Wirtschaft auf der ganzen Welt durcheinander wirbelt, ist es auch nicht.
aber so gefährlich wie der Grippevirus, der im Moment den Alltag und die Wirtschaft auf der ganzen Welt durcheinander wirbelt, ist es auch nicht.
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| Eck-Café in Pointe-à-Pitre |
Und trotz dessen greift die Epidemie oder Pandemie bis auf die kleinen karibischen Inseln. Belinda hatte zum Ende ihres dreiwöchigen Urlaubs eine schwere Entscheidung zu treffen: „Zurück nach Deutschland fliegen, oder hier bleiben?“ Nach langen Recherchen, Telefonaten und Überlegungen, entscheidet sie sich für ihren Alltag, für zu Hause und für den Job. Ich kann es verstehen, auch wenn ich sie gern hier behalten hätte. Sie baut sich gerade ihr Leben auf. Das ist spannend, das erfordert Einsatz, das will man nicht so einfach aufgeben. Sie ist groß und darf/muss das selbst entscheiden. Also landen wir mit ihr in Guadeloupe auf einem leergefegten Flughafen.
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| Flughafen Guadeloupe am 13.03.2020 |
Wir bleiben auch nicht ganz verschont. Werden wir Segler weiterhin so einfach auf den karibischen Inseln einklarieren können? Schließlich ist fast jede neue Insel auch eine Einreise, die von Staatsseite genehmigt werden muss. Was nützt uns ein Visum für Amerika, wenn keine Deutschen/Europäer auf amerikanischen Boden gelassen werden? Wie werden sich die autonomen Inselstaaten in den nächsten Wochen verhalten? Wie kann man eindeutig beweisen, dass man in letzter Zeit nicht in Europa war? Gar nicht!
Unsere Pläne, die Hurrikansaison in den USA zu verbringen und Julian zu besuchen, geben wir auf. Zu groß ist das Risiko, im Norden auf dem Boot stecken zu bleiben, wenn wir nicht an Land dürfen und im Süden ein Wirbelsturm droht. Dann würde nur noch die Rückfahrt über den Atlantik bleiben und darauf haben wir im Moment noch keine Lust. Gefühlt sind wir doch gerade erst losgefahren.
Unsere Pläne, die Hurrikansaison in den USA zu verbringen und Julian zu besuchen, geben wir auf. Zu groß ist das Risiko, im Norden auf dem Boot stecken zu bleiben, wenn wir nicht an Land dürfen und im Süden ein Wirbelsturm droht. Dann würde nur noch die Rückfahrt über den Atlantik bleiben und darauf haben wir im Moment noch keine Lust. Gefühlt sind wir doch gerade erst losgefahren.
Uns geht es jedoch gut und wir fühlen uns hier sicher. In der Hoffnung, dass unsere Lieben zu Hause die Coronawelle gesund überstehen und das Leben in geordneten Bahnen weiterlaufen kann, genießen wir unsere Reise. Im Moment begeistert uns Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe. Anfangs schockiert über die vielen verfallenen Häuser, entdecken wir eine Stadt, die eine Gemäldegalerie darstellt. In jeder Straße und an vielen Ecken beeindrucken kleine und große Kunstwerke an Häuserwänden. Oft sind sie von Jimmy Sheik (jimmysheik.com) und ich staune immer wieder über die starke Ausdruckskraft seiner Porträts.













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