Freitag, 24. Juli 2020

Steine, Kakteen und Salsa

Neben den Arbeiten an Bord und meiner Schreiberei am Kambodschabuch finden wir auch ein wenig Zeit, um erste Erkundungen auf der Insel zu unternehmen. Wir begleiten Jutta und Charly von der Chapo zur Alto Vista Chapel und Casibari Rock Formation.Aruba ist sehr trocken. Deshalb gibt es hier wenig Landwirtschaft. Zwischen dekorativ verstreuten Steinen wachsen die unterschiedlichsten Kakteen. Die Landschaftsarchitektin Mutter Natur beweist ihren besonderen Sinn für Ästhetik. Das könnten menschliche Künstler nicht besser. Die Vögel können ohne Probleme auf den langen spitzen Stacheln landen, um an den Knospen zu knabbern. Da es seit einigen Wochen ab und zu mal regnet, wird die Landschaft immer grüner und an den Kakteen bilden sich kleine Blüten.

Die Alto Vista Chapel ist ein katholischer Wallfahrtsort. Am Karfreitag pilgern die Einwohner die 11 Kilometer von Oranjestad bis hier her. Wir erleben zufällig die heilige Messe in dieser wunderschön gelegenen Kapelle. Sie findet nur einmal in der Woche statt. Rundherum gibt es viele Wanderwege durch den natürlichen Steingarten.

Die Casibari Rock Formation soll sogar prähistorische Felsmalereien aufweisen. Wir haben sie nicht gefunden. Dafür jedoch das Casibari-Café besucht, kolumbianische Küche genossen und einen kleinen Salsakurs bekommen.


Heilige Messe an der Alto Vista Chapel (Hohe Aussicht Kapelle)

Erstaunlich, was Kakteen aus dem bisschen Wasser machen.

starke Männer
scheeschaun

Kaktus tanzt im Tütü mit Telegrafenmast.

uns unbekannter, aber weit verbreiteter Singvogel
Der hat wohl keine Nervenenden an den Füßen.

Schaut euch nur die Stacheln an!

icterus icterus oder Venezuelan troupial rattenscharf 

cooles Eingangsschild für eine beliebte Location

Mit Jutta, Kerstin und Charly kolumbianisch gegessen
Alle Teller sind blank, so gut hat es geschmeckt.

Im Anschluss üben wir die Salsa-Grundschritte.

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