Auf Aruba besuchen wir die kleine Stadt im Süden, San Nicolas. Sie nennt sich die Streetart-Stadt der Karibik. Wir finden außergewöhnliche, farbenfrohe und wundervolle Bilder an den Wänden. Es sind so viele Bilder auf kleinstem Raum,dass man durch die Stadt, wie durch einem Museum geht und wir müssen nicht einmal Eintritt bezahlen. Teilweise werden die Gebäude auf plastische Art einbezogen, Fenster und Klimaanlagen in die Bilder integriert. Die Kunstwerke, welche sich um Häuserecken ziehen, strahlen einen besonderen Reiz aus. Einige muss man länger anschauen, um die räumlichen Raffinessen zu erkennen. Die Doppelbilder, welche man durch eine rot/blau-Brille erst richtig erkennt, die aus Fliesen gestalteten Bänke, die im ganzen Zentrum verteilt sind, die großen Flügel, die durch Muschelschalen noch plastischer werden lassen keine lange Weile aufkommen. Viele Künstler sind hier vertreten. Bordalo II, Mr. Dheo, Chemis, Pariz One, Add Fuell, Robert Solognier, Armando Goedgedrag, Garrick Marchena sind einige davon. Unsere Favoriten sind der blaue Leguan, das Liebespaar in Sephia und das traurige Mädchen vor der weiten Landschaft.
Obwohl nun bereits die ersten Urlauber mit dem Flugzeug auf Aruba ankommen, ist die Stadt still und leer. Das macht das Fotografieren einfacher, wirkt jedoch auch ein wenig geisterhaft. Glücklicherweise öffnen die ersten Lokale, so dass wir uns zwischendurch ein Eis und einen Kaffee gönnen können.
Die "Aruba Art Fair" ist verantwortlich für diese außerordentlich vielseitige Open-Air-Galerie und hat auch eine Internetseite: arubaartfair.com. Auf der kann man einige Hintergründe erfahren.
Da in diesen Post kein Platz für so viele Bilder ist, könnt ihr euch auf youtube oder hier bei Videos eine Bildershow ansehen.




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