Freitag, 30. Oktober 2020

Aruba, Klappe die Zweite

Nun leben wir wieder auf dem Boot, in der Marina, am Steg. Es ist heiß auf der Insel. Die Regenschauer bringen erst etwas Erleichterung. Sobald die Sonne sich wieder zeigt, dampft es wie in einer Sauna. Aber es geht uns gut. Wir sind wieder zu Hause und gewöhnen uns schnell an den Rhythmus auf dem Boot.


Um auf Aruba eingelassen zu werden, mussten wir einen PCR-Test über uns ergehen lassen. Naiv, wie wir waren, lassen wir uns ohne Vorurteile darauf ein. Was dann jedoch auf uns zukam, überraschte uns außerordentlich. Wir waren nicht nur verwirrt und entsetzt, sondern auch ärgerlich und die Schmerzen hielten 24 Stunden an. Das kann doch nicht normal sein, oder?! So eine Tortour kann man doch nicht zur Routine machen. Da gibt es doch bestimmt auch einige Kollateralschäden. Egal, genaueres erfahrt ihr im Mexikobuch.


Obwohl wir keinen Job haben, gibt es keine Langeweile an Bord. Stefan repariert am Boot herum und kümmert sich um alles Administrative. Ich koche wieder, schreibe am Buch und bin nun immerhin schon in der Korrekturphase. Da muss Stefan dann auch ran. Dieses Mal malt er Bilder. Ihr könnt also schon gespannt sein. In der ersten Novemberhälfte soll es dann nach Norden gehen. Im Moment scheint die Dominikanische Republik unser Ziel. Das hat gleich drei Gründe. Erstens wir können die üblichen Winde gut nutzen, zweitens, die Einreisebedingungen sind relativ unkompliziert und drittens sind die Bahamas nicht weit. Nur ist dann leider ein erneuter PCR-Test notwendig. Ich habe jetzt schon Angst.


Ansonsten lassen wir es uns gut gehen. Kleine Wanderungen, eine größere Radtour zum Norden der Insel, Poolbesuche und gemeinsame Essen mit Segelfreunden verkürzen die Freizeit. Stefan wartet noch auf einen Brief. Der wurde vor vier Wochen in Rostock abgeschickt. Irgendwie habe ich gerade ein Déjà-vu. Das kennen wir doch schon von Porto Santo. Mal sehen wie lange die Post dieses Mal braucht.


Am Eagle Beach bricht die Dünung durch die Korallenlöcher.

Nordspitze von Aruba,
hier liegen so einige Schiffswracks auf Grund.

Kakteen, Leguane, Gestein = Aruba

So ein Pelikan ist auch nur ´n Mensch.
Man muss sich auch mal strecken dürfen.



Mittwoch, 14. Oktober 2020

Geschafft! 11 Wochen USA & Mexiko - Roadtrips trotz Covid-19

Es hat sich gelohnt!

Zunächst waren wir mit Julian unterwegs. Eine Woche im Norden der USA. 
Das waren 2015 Meilen/ 3300 km im BMW.
Danach ging es zunächst per Flug von New Jersey nach Denver, dann 4 Wochen 3093 Meilen/ 4978 km im Mietwagen in den Südwesten und viele Naturparks. 
Auf diese dürfen die USA mal stolz sein. Das Essen war allerdings nur ganz vereinzelt bewundernswert.
Und es war insgesamt grenzwertig teuer.

Am dem Tag, als die Sonne in San Francisco das erste Mal seit Einwohnergedenken nicht aufging, haben wir (unwissend vorsorglich) das Land Richtung Mexico verlassen.

Von Cancun aus ging es im Bus nach Playa del Carmen und von dort 4 Wochen im Mietwagen und Rundkurs gegen den Uhrzeigersinn auf 2532 Kilometern zu allen erreichbaren und wiedereröffneten Maya-Stätten samt zahlreichen Dörfern und Städten auf dem Weg. Dabei mussten wir nach den ersten 982 km das Fahrzeug wechseln, weil die Klimaanlage und das Kühlwasser uns ständig verließen.
Die Pyramiden, Ballspielplätze, Tempel, Akropolen usw. waren stets anders geformt, angeordnet und erhalten, so dass es, trotz der hohen Anzahl (17) der von uns besichtigten Ausgrabungsstätten, abwechslungsreiche, sehr interessante und überaus beeindruckende Besuche waren. 
Versorgt wurden wir in Mexiko deutlich besser und dazu noch viel preisgünstiger. Insbesondere das Frühstück war durchweg beispielhaft, wenn auch wenig abwechslungsreich. Die kleinen Hotels hatten wir - zumindest anfangs - oft für uns allein.
In Mexiko sind wir mit deutlich weniger als der Hälfte der USA-Kosten ausgekommen.

In beiden Ländern waren wir seit ca. 6 Monaten meistens die ersten europäischen „Aliens“ (erkennbar am Akzent:-) und die einzigen Deutschen ohnehin.

Nach den 10.800 Kilometern (+ Busfahrten und Flüge) wollen wir jetzt erstmal keine anderen Fortbewegungsmittel mehr sehen außer unserer Lady.

Aber Ricarda war so beeindruckt, dass schon wieder 2 Bücher in Arbeit sind.
Es gibt also Grund zur Vorfreude und dafür, hier nicht weiter auszuholen ;-).

Eine dynamische und sehr schöne Woche mit Julian

4 Wochen Naturparks und 1 Woche in Los Angeles sowie San Francisco

5 Wochen Maya-Stätten und Städte sowie Dörfer in Mexiko

Die Pyramide von Mayapan

Mittwoch, 9. September 2020

Kalifornien

Eigentlich gehört der Big Bear Lake ja schon zu Kalifornien, aber so richtig geht es für uns mit Los Angeles los. Diese Stadt wird uns als die der Obdachlosen in Erinnerung bleiben, trotz der langen, breiten Sandstrände, der Downtown und Hollywood.

Donnerstag, 27. August 2020

Naturwunder Rocky Mountains

Zwei Wochen touren wir von Nord nach Süd, dem Colorado und den Nationalparks im Zickzack folgend, durch diese sagenhafte Landschaft. In Denver mieten wir uns das Auto dazu, denn hier bist du mit Bus und Bahn nicht flexibel genug.

Montag, 10. August 2020

Roadtrip mit Julian

Unser großer Sohn hatte das große „Glück“ Anfang März mit einem Praktikum in den USA zu beginnen. Wer konnte denn ahnen, dass er vom ersten Tag an im Homeoffice arbeiten muss und aus Europa kein Besuch einreisen darf.

Montag, 3. August 2020

Weiß zwischen Wolkenkratzern

Grün kann man hier nicht sagen und der bekannte Spruch „Grüner wird’s nicht“ passt auch nicht. Die Ampelmännchen sind hier weiß und kommen ein wenig schlacksig, mit hängenden Schultern daher.

Mittwoch, 29. Juli 2020

Spaß mit Flaggen

Europa löst sich auf. Deutschland schrumpft. Alles verblasst.

Freitag, 24. Juli 2020

Steine, Kakteen und Salsa

Neben den Arbeiten an Bord und meiner Schreiberei am Kambodschabuch finden wir auch ein wenig Zeit, um erste Erkundungen auf der Insel zu unternehmen. Wir begleiten Jutta und Charly von der Chapo zur Alto Vista Chapel und Casibari Rock Formation.

Samstag, 18. Juli 2020

Streetart - Straßenkunst in San Nicolas

Auf Aruba besuchen wir die kleine Stadt im Süden, San Nicolas. Sie nennt sich die Streetart-Stadt der Karibik. Wir finden außergewöhnliche, farbenfrohe und wundervolle Bilder an den Wänden. Es sind so viele Bilder auf kleinstem Raum,

Mittwoch, 15. Juli 2020

6000 Seemeilen

Im August 2019 starteten wir in La Rochelle mit unserer Lady Charlyette. Seit dem ist die sie unser zu Hause und hat mit uns nun 6000 Seemeilen zurückgelegt.

Samstag, 11. Juli 2020

12 - Meilen - Grenze

Der letzte Außenposten Venezuelas ist Sotavento und gehört ebenso, wie die Vogelinsel Borlavento, zu den Islas Las Aves. Hier ist die Küstenwache zu Hause

Freitag, 10. Juli 2020

Seevogelbrutgebiet - Borlavento

Die Islas Las Aves bilden das nächste Inselparadies mit vielen Inseln und Riffen. Wir haben das Archipel noch gar nicht ganz erreicht, da umkreisen uns bereits die unterschiedlichsten Seevögel.

Donnerstag, 9. Juli 2020

Inselparadies Los Roques

Das Archipel der Los Roques besteht aus 67 in der Karibischen See verstreuten Inseln und 200 Sandbänken mit den dazugehörigen Riffen. Das größte Eiland ragt mit drei großen Felsen weithin sichtbar aus dem Wasser und beherbergt in einer Bucht auf der Leeseite eine kleine Stadt.

Dienstag, 7. Juli 2020

Venezuela - Piraten der Karibik

Wenn man von Grenada nach Aruba segelt muss man durch Venezuelas Gewässer reisen. Dieses kommunistische Land hat eine lange, lange Küste in der Karibischen See und viele, viele Inseln. Wenn Venezuela nicht für seine korrupten Beamten und Piraten bekannt wäre,

Freitag, 3. Juli 2020

Check out!

In welchem Verhältnis stehen 2 Wochen Quarantäne zu fünf Tagen auf der Insel? Da mag sich manch einer an den Kopf fassen. Aber das Leben spielt, wie es spielt.