Dienstag, 23. Juni 2020

Quarantäne Tag 8

Seit dem ersten Tag sorgt ein stetig anschwellender und abflauender Schwell für Bootsbewegungen. Immer wieder schaukelt es so stark, dass man nicht in Ruhe sitzen, geschweige denn arbeiten kann. Wie auf einer Überfahrt sitze ich im Cockpit, festgeklemmt zwischen Rückenlehne und Steuermannsstuhl, damit mein Macbook auf dem Schoß und ich samt Polster auf der Bank bleibe. Das ist echt kein Arbeiten! Nachts kann man selbst in der bewährten Dreieckshaltung nicht schlafen. Ihr wisst nicht was das ist? Man legt den gesamten Körper so, dass mit Armen, Beinen und Rücken mehrere möglichst große Dreiecke entstehen, damit man nicht von einer Seite auf die andere rollt.

Stefan verschwindet zum xten Mal im Schott, um es trocken zu wischen oder den Wassertank abzudichten. Die aufeinander gestellten Kisten im Cockpit kippeln gefährlich und manchmal stürzt auch eine vom Stapel. Beim Wegräumen seines Werkzeugs, stößt sich der praktische Mann den Kopf an den Spanten, weil er keine Hand zum Festhalten frei behält. Meine Mehldose fällt beim Waffelteig anrühren um und wenn ich einen Topf raushole, knallt die Schranktür an der Glasklappe unseres Gasherdes. Ich könnte noch eine Weile so weiter machen, aber ich glaube ihr versteht was ich meine. Zu allem Überfluss fahren die Fischer und die Küstenwache mit ihren Powermotoren und eindeutig überhöhter Geschwindigkeit durchs Ankerfeld. Heute habe ich schon gedacht, sie rasieren uns die Backbordecke unseres Hecks ab. Und das geht jetzt schon neun Tage so!

Mal abgesehen vom schlechten Ankergrund, wie kann man nur für eine 14tägige Quarantäne so einen Ankerplatz wählen? Jeder normale Segler würde freiwillig nicht mehr als eine Nacht hier verbringen. Wir werden wohl auch die restlichen sechs Tage damit leben müssen.

meine Arbeitspositon bei Schwell

Montag, 22. Juni 2020

Wandertag im Saharastaub

Seit zwei Tagen regnet es nicht nur Wasser, sondern auch gelben Sand. Es ist nicht ganz so schlimm wie auf den Kap Verden, aber unser Boot ist mal wieder richtig dreckig. Eine Staubwolke so groß wie Europa, trug der Wind in der letzten Woche über den gesamten Atlantik. Auf Barbados und Puerto Rico soll es besonders schlimm sein. Dort kann man wohl am Tag nicht einmal mehr die Sonne sehen. Unsere Sonne vor Grenada geht zur Zeit nicht mehr mit diesem spektakulären Inferno aus unterschiedlichen Rottönen unter, sondern als weißer, blasser Mond.
Kaum sitze ich heute am Computer, kommt ein Lotsenboot vorbei und fordert uns auf, den Ankerplatz zu wechseln. Ich muss aus Kambodscha und Angkor Wat zurückkehren und Stefan helfen. Im zweiten Versuch hält der Anker dann auch und ich kann in die alte Tempelstadt Angkor Thom zurückkehren. Jedoch nicht für lange. Nun ist es die Küstenwache, die uns weiter schickt. Also verziehen wir uns etwas grollend in die Mitte des Q-Areals zurück. Auch hier brauchen wir zwei Versuche, denn der Ankergrund ist nicht optimal. Jetzt werden wir hoffentlich in Ruhe gelassen.

Ich schaffe dann doch noch meine 2000 Wörter und den Bayon, diesen berühmten Tempel mit seinen so markanten Gesichtertürmen. Der sundowner wird eher ein moondowner. Aber ich weiß nun, dass es diese Sandwolken jedes Jahr gibt und nicht nur den weiten Weg über den Atlantik nehmen, sondern auch über das Mittelmeer bis nach Asien reisen. Da die Sahara ein sehr fruchtbares Land ist, der nur das Wasser fehlt, ist der Staub für den Regenwald am Amazonas sehr wichtig. 40 Millionen Tonnen werden dort jährlich abgeladen, mit all den wertvollen Mineralien. In diesem Jahr soll die Wolke jedoch besonders stark sein, so dass man sie sogar mit den Satelliten sieht. Also nehme ich den scheinbaren Dreck, der in Wirklichkeit so wertvoll ist, buddhistisch milde lächelnd hin und freue mich auf den nächsten sauberen Regen.

Die Saharasandwolke sieht hier aus wie Goldstaub.

Auch sehr eindruckvoll, oder?!

Goldstaub auf unserem Cockpitdach ...

und überall sonst.

So milde lächelt der Buddha in Angkor Thom.

Sonntag, 21. Juni 2020

Quarantänebeschäftigungen

Was macht man, wenn das eigene Boot zum Gefängnis wird? Ich schreibe an meinem Kambodschabuch und benötige viel Zeit für Recherche und Erinnerungen, denn diese Reise ist nun auch bereits anderthalb Jahre her. Wie schnell man doch vergisst! Außerdem verfasse ich täglich einen Post, fotografiere, werbe für meine bereits veröffentlichten Bücher und heute habe ich sogar einen kleinen Film gemacht. 

Stefan macht einige Dinge am Boot kaputt oder heil. Die Dichtung am Extrafrischwassertank tropft ein bisschen. Das ist nicht weiter schlimm, da es so wenig ist, dass es gleich wieder trocknet. Nach der Reparatur läuft das Wasser in Strömen in die Bilge und der Monteur muss alles ausräumen, auswischen und trocknen. Zwei Pumpen werden abgedichtet und richtig erfolgreich ist der praktische Mann mit unserem elektrischen Motor. Er kann ihn erfolgreich trocknen, so dass dieser wieder startet und dass erfreulicherweise in mehreren Testläufen. Heute wird nun alles professionell abgedichtet, damit die Elektronik nicht wieder feucht wird.

Das Kochen und Abwaschen teilen wir uns. Im Moment ist mein lieber Göttergatte etwas im Vorsprung, da ich mich zeitweise in Angkor aufhalte. Er verwöhnt mich dann abwechselnd mit frischem Obst oder duftendem Kaffee. Die Pausen versuchen wir zusammen zu verbringen. Da wir zwar ins Wasser dürfen, aber ganz dicht beim Boot bleiben müssen, kommen neue Bewegungsformen ins Spiel. Die erfordert ein wenig Mut, bringen aber auch Spaß. Für euch und zur Erinnerung habe ich den kleinen Film gemacht. Viel Spaß beim Gucken!

WARNHINWEIS: Beim Film nicht essen oder trinken, ihr könntet euch verschlucken.

Mein Held repariert den Elektromotor.

Der Profi...

und das Pendant.




Samstag, 20. Juni 2020

Mutiges Aruba

Aruba ist eine der wenigen Inseln, die ihre Grenzen nicht komplett verschließen. Auf solche sind wir hiergebliebenen Segler angewiesen. Nun öffnet sie sich weiter und schafft Schritt für Schritt die Quarantäne ab. Damit sind sie die ersten. Hoffentlich ziehen andere Inseln nach.

  • Ab 15. Juni dürfen Jachten aus Curacao und Bonaire kommend ohne Quarantäne einreisen. (Interessant ist zu wissen, dass man in Bonaire gar nicht einreisen darf und in Curacao nur, wenn man langwierige und kostspielige Quarantäneauflagen erfüllt und danach mit dem Flugzeug die Insel verlässt.)
  • Ab 1. Juli dürfen Jachten aus Europa, Kanada und karibischen Nationen (ausgenommen Dominicanische Republik und Haiti) einreisen. (Dazu gehören wir, denn wir kommen aus Grenada, einer karibischen Nation.)
  • Jachten aus den USA und Puerto Rico dürfen ab 10. Juli einreisen.



Freitag, 19. Juni 2020

Offizielle Mail am 4. Quarantänetag

Heute erreicht uns eine e-Mail in englischer und französischer Sprache, die wahrscheinlich alle über einhundert Ankerlieger im Postfach haben. Sie ist so unbeschreiblich, dass ich die englische Version mit abdrucken werde und sie für euch einmal frei übersetze. Die Regulationen umfassen 18 dicht A4-beschriebene Seiten. Das Inhaltsverzeichnis habe ich euch ja bereits als Foto beigelegt. Mit der Recherche und dem Schreiben meines Kambodschabuches bin ich jedoch so beschäftigt, dass ich mir diese Bedienungsanleitung für mein Leben noch nicht durchlesen konnte. Vielleicht muss ich mich auch erst daran gewöhnen, dass wir dermaßen reguliert werden.

Welcome to Grenada

We have attached some useful information for you to read whilst at Quarantine to assist you if this is your first time to Grenada or remind you if you are a regular to Grenada. You should have been given a Marine Guide produced by MAYAG and this has much useful information for you. If you did not receive one then ask for one when you complete your quarantine.  

The documents attached are Suppliers for provisioning whilst at quarantineProcedures for provisioning Welcome to Grenada - guidelines and useful info Post quarantine list of hotels
Post quarantine testing procedures

Quarantine
Remember you are at Quarantine and this means NO SHORE LEAVE. This means that you cannot take your dinghy to the dinghy dock at Port Louis Marina, or Foodland or Foodfair to do grocery shopping. This also means you are not allowed to swim up to and visit other boats in the anchorage. The Coast Guard is monitoring this and if this is found to be happening you will be prosecuted. Breaching a quarantine order is an arrestable offence , subject to fines and imprisonment. Please be guided accordingly. 

Garbage whilst at Quarantine
If you need to drop off garbage then we suggest you do this once a week, rather than once a day and call Port Louis Marina on VHF14 or VHF 16 or the office on 1-473-435-7432, to make arrangements. Please be mindful they are very busy are being exceptionally accommodating to arriving yachts at quarantine. Monday, Thursday, Friday only 8am - 5pm

Laundry whilst at Quarantine
This is not possible as you would need to come to shore to do this, which is not possible.

Provisioning whilst at Quarantine
We have set up Supply Chain / Provisioning Procedures for Yachts at Quarantine with suppliers who are aware of this. All suppliers can take credit cards or online payments. Monday, Thursday, Friday only 8am - 5pm
Details of the provisioning protocol are attached. The list of suppliers is in a separate document, also attached.

Welcome to Grenada
We have also created a Welcome to Grenada Guide from MAYAG - a few hints and tips from us to help you enjoy your stay in Grenada once your quarantine is over. For provisioning the same suppliers will supply but of course you will be able to visit the supermarkets on the business days which are as of 8 June 2020, every day from 8am - 7pm. The curfew is 9pm-5am. This means that you should be back on your yacht between these times. 

Business Days = Every day from 8am - 7pm
Curfew = 9pm - 5am
Social distancing rules apply
It is mandatory to wear a mask in public.

These regulations may change during your time so it is best to follow the Ministry of Health Facebook page: https://www.facebook.com/HealthGrenada/  (This is the best page for up to date information)
Announcements will be made on the Government Information Service (GIS) Facebook page: https://www.facebook.com/GISgrenada/
We hope you follow the rules and regulations in Grenada which are in place to keep Grenada safe and healthy. 
Hotels if needed
Some hotels are working with us so if you need to haul out your boat but your flight isn’t running yet, you have somewhere to stay. Some are offering reduced rates to yachters. Tell them you arrived as part of the Integrated Yacht Arrival Protocol. A list is attached. 

Thank you. 
Please direct any questions to: team@grenadalima.com

Willkommen in Grenada

Wir haben einige nützliche Informationen beigefügt, die Sie während Ihres Aufenthalts in der Quarantäne lesen können, um Ihnen zu helfen, wenn Sie zum ersten Mal in Grenada sind, oder um Sie daran zu erinnern, wenn Sie regelmäßig in Grenada sind. Sie sollten einen von MAYAG erstellten Marine Guide erhalten haben, der viele nützliche Informationen für Sie enthält. Wenn Sie jedoch keinen erhalten haben, fragen Sie nach einem, wenn Sie Ihre Quarantäne abgeschlossen haben.

Die beigefügten Dokumente sind Lieferanten während der Quarantäne. Verfahren für die Bereitstellung 
Willkommen in Grenada - 
Richtlinien und nützliche Informationen 
Liste der Hotels nach der Quarantäne
Testverfahren nach der Quarantäne

Quarantäne
Denken Sie daran, dass Sie sich in Quarantäne befinden und dies bedeutet, dass Sie kein Ufer betreten. Dies bedeutet, dass Sie Ihr Beiboot nicht zum Beiboot-Dock in Port Louis Marina oder zum Foodland oder Foodfair fahren können, um Lebensmittel einzukaufen. Dies bedeutet auch, dass Sie nicht zu anderen Booten im Ankerplatz schwimmen und diese besuchen dürfen. Die Küstenwache überwacht dies und wenn dies festgestellt wird, werden Sie strafrechtlich verfolgt. Die Verletzung einer Quarantäneanordnung ist eine strafbare Handlung, die mit Geldstrafen und Haftstrafen geahndet werden kann. Bitte verhalten Sie sich entsprechend.

Müll in der Quarantäne
Wenn Sie Müll abgeben müssen, empfehlen wir Ihnen, dies einmal pro Woche und nicht einmal am Tag zu tun und Port Louis Marina unter VHF14 oder VHF 16 oder das Büro unter 1-473-435-7432 anzurufen, um Vorkehrungen zu treffen. Bitte beachten Sie, dass wir sehr beschäftigt sind und außergewöhnlich gut auf ankommende Yachten in Quarantäne reagieren. Montag, Donnerstag, Freitag nur 8 - 17 Uhr

Wäsche in der Quarantäne
Dies ist nicht möglich, da Sie dazu an Land kommen müssten, was nicht erlaubt ist.

Lieferungen während der Quarantäne
Wir haben Lieferketten- / Bereitstellungsverfahren für Yachten in Quarantäne mit Lieferanten eingerichtet, die sich dessen bewusst sind. Alle Lieferanten können Kreditkarten oder Online-Zahlungen annehmen. Montag, Donnerstag, Freitag nur 8 - 17 Uhr
Details zum Bereitstellungsprotokoll sind beigefügt. Die Liste der Lieferanten befindet sich in einem separaten Dokument, das ebenfalls beigefügt ist.

Willkommen in Grenada
Wir haben auch einen Welcome to Grenada Guide von MAYAG erstellt - ein paar Tipps und Tricks von uns, damit Sie Ihren Aufenthalt in Grenada nach Ablauf Ihrer Quarantäne genießen können. Für die Versorgung liefern die gleichen Lieferanten, aber natürlich können Sie die Supermärkte an den Werktagen ab dem 8. Juni 2020 jeden Tag von 8 bis 19 Uhr besuchen. Die Ausgangssperre ist von 21 bis 5 Uhr. Dies bedeutet, dass Sie zwischen diesen Zeiten wieder auf Ihrer Yacht sein sollten.

Geschäftstage = Jeden Tag von 8 bis 19 Uhr
Ausgangssperre = 21 - 5 Uhr
Es gelten soziale Distanzierungsregeln
In der Öffentlichkeit muss eine Maske getragen werden.

Diese Bestimmungen können sich während Ihrer Zeit ändern. Folgen Sie daher am besten der Facebook-Seite des Gesundheitsministeriums: https://www.facebook.com/HealthGrenada/ (Dies ist die beste Seite für aktuelle Informationen.)
Ankündigungen erfolgen auf der Facebook-Seite des Government Information Service (GIS): https://www.facebook.com/GISgrenada/
Wir hoffen, dass Sie die Regeln und Vorschriften in Grenada befolgen, die gelten, um Grenada sicher und gesund zu halten.

Hotels bei Bedarf
Einige Hotels arbeiten mit uns zusammen. Wenn Sie also Ihr Boot herausholen müssen, Sie jedoch noch nicht fliegen, haben Sie eine Unterkunft. Einige bieten Yachtern reduzierte Preise an. Sagen Sie ihnen, dass Sie im Rahmen des Integrated Yacht Arrival Protocol angekommen sind. Eine Liste ist beigefügt.

Vielen Dank
Bitte richten Sie Ihre Fragen direkt an: team@grenadalima.com




Donnerstag, 18. Juni 2020

Onlineeinkauf vom Ankerplatz

Unser letzter Einkauf liegt fast drei Wochen zurück. Obst haben wir schon lange nicht mehr, das müssen die gebunkerten Fruchtsäfte ersetzen. Gemüse hält sich erstaunlich gut in meinem Kühlschrank, aber inzwischen ist es in diesem sehr übersichtlich geworden. Mit einer Zucchini und zwei Zwiebeln reicht man nicht mehr lange. Die letzte Käsepackung haben wir angebrochen und Stefan muss auf seine heißgeliebte Salami verzichten. Wir brauchen Nachschub, dürfen aber für die nächsten zwei Wochen nicht von Bord. 

Die Mayag kümmert sich jedenfalls gut um uns Quarantänelieger. So informiert sie auch über Möglichkeiten des Einkaufs und nennt drei Anbieter, die eine Bestellung an den Quarantänesteg bringen würden. Wir dürften dann mit dem Dingi hinfahren und den Einkauf abholen. Also beschäftigt Stefan sich gleich am ersten Tag im Internet mit dem Angebot. Einer hat eine lange pdf-Liste mit allen möglichen Lebensmitteln aber ohne Preise. Der zweite Anbieter postet auf einer Facebookseite einige Bilder mit den Preisen und der dritte hat einen richtigen Online-shop. Der funktioniert zwar nicht besonders und ist offensichtlich noch im Aufbau, aber immerhin gibt es einige Bilder und die Preise dazu. Bezahlen muss man mit Kreditkarte und dann darf man gespannt sein, wie der Einkauf aussieht.

Gestern kam die Information, dass man mindestens 100 Karibiendollar für eine Lieferung ausgeben muss. Also bestellt Stefan nach, gönnt uns eine teure Packung Cashewnüsse und so etwas wie Portwein auf englische Art. Heute darf er die Bestellung abholen, wartet fast eine Stunde am Steg und wird streng von dem Marinaboys überwacht, dass er diesen auch ja nicht verlässt. Eine Bäckerin kommt vorbei und drückt ihm an der Absperrung zwei Tüten Toastbrot in die Hand. Zum Glück schaut er gleich hinein und bemerkt den Irrtum. Dann trifft die Bestellung ein und sie sieht sogar ganz gut aus. Leider ist jede einzelne Frucht in Folie eingewickelt, aber was soll man machen. Dann springt der Motor nicht mehr an. Offensichtlich ist die Elektrik unseres so geschätzten E-Motors nass geworden. Also muss Stefan zum Ankerplatz zurück paddeln. Die Bewegung tut ja ganz gut, aber ein defekter Motor ist schon sehr ärgerlich, denn Ersatzteile sind in der Karibik quasi fast gar nicht zu bekommen. Immerhin liegen jetzt wieder Mangos, Birnen, Äpfel, Bananen, Auberginen, Gurken und Tomaten im Kühlschrank. 

Einkauf am Quarantänesteg abholen.

Mittwoch, 17. Juni 2020

Quarantäne Grenada Tag 2

Wir fangen an zu zählen. Einen Tag konnte bereits eingespart werden, da man uns gleich gestern bei Ankunft an das Quarantänedock anlegen ließ. So furchtbar können die zwei Wochen ja nicht werden, immerhin haben wir vier Wochen auf Guadeloupe gelegen und da waren wir ganz allein. Hier liegen wir in einem Ankerfeld, in dem an jedem der über 100 Schiffe eine gelbe Flagge weht. Wir müssen 600 Fuß Abstand zum nächsten Boot halten, was schon gar nicht möglich ist, da es einfach zu voll ist. Das Schwimmen ist nur in der Nähe des eigenen Schiffes erlaubt und das gegenseitige Besuchen streng verboten. Am frühen Nachmittag kreuzt ein Powerdingi der Küstenwache zwischen uns umher. Wollen sie sich einfach nur erkundigen, ob es uns gut geht oder ist das eine Kontrollfahrt?

Ich beginne mit dem Kambodschabuch. Nach anderthalb Jahren ist es nicht so einfach, sich reinzufinden und gedanklich in Thailands Hauptstadt zu landen. Dort geht die Reise nämlich los. Aber ich fange an und komme auch etwas voran. Etwa 25 000 Wörter habe ich bereits unterwegs geschrieben. Das ist ungefähr ein Drittel. 40 bis 50 Tausend sollten noch dazu kommen, damit es ein handfestes Buch wird. An unserem Hauptziel, den alten Tempeln und Städten von Angkor, konnte ich gar nichts aufschreiben. Dazu fehlte mir dort einfach die Zeit. Ich bin gespannt, ob ich diese vier sehr intensiven Tage wieder aufleben lassen kann.

Wenn ich länger am Computer sitze stellen sich Kopfschmerzen ein. Schwimmen ist ein guter Ausgleich und bei dieser Gelegenheit besuche ich gleich mal die Pasito. Chris und Ruedi haben wir in Fort de France kennen gelernt, auf Guadeloupe wieder getroffen und in Desaihes gemeinsam den Corona-lockdown erlebt. Sie sind direkt von Martinique hier her gesegelt und bereits eine Woche in Quarantäne. Heute feiern die beiden Bergfest. Außerdem besuche ich das Riff, dass nur wenige Meter vor unserem Anker beginnt. Es sieht aus wie eine riesige, hügelige Wiese, auf der sich viele bunte Fische tummeln. Am besten finde ich die blauen mit leuchtenden Punkten. Ein hellblau gestreifter Kofferfisch ist absolut neu für mich. Die üblichen tragen eher ein interessantes Schwarzweißmuster. Der rote, basketballgroße Feuerfisch erschreckt und erfreut mich gleichermaßen. Zum Abschluss stoße ich fast mit einem etwa 60 Zentimeter langen Kugelfisch zusammen. Er regt sich erstaunlicher Weise nicht auf und bleibt umaufgeblasen in seiner typischen Tropfenform. Aber ganz ehrlich, ich würde diese Tiere auch gern mal als stacheligen Ballon sehen.

bei der Arbeit

kleine Stachelmakrele, gestern gefangen
und nun kommt sie in den Ofen


Grenadas Quarantäne Regeln, insgesamt sind es 18 Seiten,
aber Gebrauchsanleitungen waren ja noch nie mein Ding.

Dienstag, 16. Juni 2020

Die gelbe Flagge

Sie steht für den Buchstaben Q im Flaggenalphabeth. Wir Segler benötigen sie jedoch, wenn es zum Einklarierungsprozedere gehört. Grenada schließt seine Grenzen nicht komplett wie viele andere karibische Staaten, sondern fordert 14 Tage Quarantäne auf dem eigenen Boot. Dafür gibt es ein gesondertes Ankerfeld, welches jedoch aus allen Nähten platzt. Viele wählen Grenada für die Hurrikansaison, da es so viele andere Möglichkeiten schlichtweg nicht gibt. 

Nach einer wundervollen Segelfahrt durch die südlichsten Felseninseln der Grenadinen, mit durchschnittlich 6 Knoten landen wir in St. George, der Hauptstadt von Grenada und der einzigen Einklarierungsmöglichkeit derzeit. Wir hatten uns in den letzten Wochen bereits einen Termin besorgt, denn ohne braucht man die Insel gar nicht erst ansteuern. Obwohl der für morgen 8 Uhr festgelegt wurde, dürfen wir gleich bei unserer Ankunft an den Steg. Hier erwarten uns zwei Hafenjungs, die beim Anlegen helfen und das Prozedere erklären.

Wir dürfen den Müll gleich neben dem quadratischen, weißen Partyzelt entsorgen, in dem eine Krankenschwester unsere Temperatur misst. Von diesem Zeitpunkt an, gilt die 14tägige Quarantäne. So dürfen wir bereits am 29. Juni wieder vorbei kommen und uns im Nachbarzelt das Gesundheitszeugnis abholen, mit dem dann einklariert wird. Während dieser gesamten Zeit muss die gelbe Flagge gehisst sein. Alles ist also bestens organisiert und es gibt auch niemanden in der Nähe, der uns die letzten drei Wochen Eigenquarantäne auf dem Boot anerkennen darf. So wird jeder Ankömmling gleich behandelt und man muss nicht wahr von unwahr unterscheiden. Wir suchen uns also einen Ankerplatz und stellen uns seelisch und moralisch auf die zweiwöchige Auszeit ein. Unter der Saling flattert fröhlich die gelbe Flagge mit der Gastlandflagge im Wind.

unsere Route
Wellen spielen mit den Felseninseln


und haben ihren Spaß.

Manchmal verschwinden die Felsen
unter den schäumenden Kaskaden.

Felsenlandschaft vor Grenada

St. George, eine so große Stadt
haben wir schon lange nicht mehr gesehen.


14 Tage Quarantäne ab heute


Montag, 15. Juni 2020

Fehlplanung

Das ist ärgerlich kann aber passieren. Wir haben wieder Martinique vor uns. Nein, nicht das große und tatsächlich sind es zwei Inseln. Petit Martinique und Petit Saint Vincent. Während die erstere, deutliche größere Insel zwar zu den Grenadinen, staatlich jedoch zu Grenada gehört, zählt die zweite noch zu St. Vincent / Grenadinen. Sie ist wieder einmal eine karibische Trauminsel mit Palmen und langen weißen Sandstränden, jedoch komplett privat. Sie darf nur betreten werden, wenn man in dem hier aufgebauten Hotelressort eingecheckt hat. 

Eigentlich sind wir hier noch einmal her gesegelt, weil wir an dem großen Riff, das sich um die Insel zieht, schnorcheln wollen, aber es ist eindeutig zu windig. Die Schaukelei auf der Lady ist so unangenehm, dass mir bei Kochen bereits mulmig wird. Also verlegen wir uns mit unserem Zuhause auf die geschützte Strandseite und essen dann erst. Das Schnorcheln am Riff können wir vergessen, denn auf weniger Wind warten, geht leider nicht. Wären wir erst hier her gekommen und anschließend nach Union Island, dann hätten wir nicht nur in Ruhe die Unterwasserwelt ansehen können, sondern auch auf der Nachbarinsel gleich genügend Wind zum Kiten gehabt. Diese Fehlplanungen sind ärgerlich, aber sie passieren. Hätten wir den Termin auf Grenada nicht, könnten wir warten, aber morgen geht es nach St. George in die Quarantäne.

Der Tag wird trotz dessen noch schön. Wir haben uns bereits so daran gewöhnt, inkognito unterwegs zu sein, dass wir auch auf Petit St. Vincent einen ausgedehnten Strandspaziergang machen. Diese Bewegung wird aufgrund der uns bevorstehenden Quarantäne wichtig sein. Ins Inselinnere trauen wir uns jedoch nicht. Unser nächster Ankerplatz auf Grenada wird der erste legale nach 17 Tagen sein. Dann schnorcheln wir vor dem Strand. Das ist nicht ganz so spektakulär, aber wir entdecken zwei Sandhaie. Diese ungefährlichen, aber immerhin mehr als zwei Meter langen Fische, verstecken sich unter einer Koralle. Ab uns zu sieht man die Nase ein klein wenig. Die langen Schwanzflossen gucken jedoch deutlich auf der anderen Seite hervor.

Petit Saint Vincent und Petit Martinique

Schirmchen auf Sand inmitten von türkisblauem Wasser

Sonntag, 14. Juni 2020

Haben wir etwas verpasst?

Sechs Boote kamen in den letzten 24 Stunden hier an. Nach weitestgehend leeren Ankerbuchten fühlt es sich hier nun sehr voll an. Ist Corona vorbei? Darf man wieder ungehindert von Ort zu Ort, von Insel zu Insel segeln? Ein kurzer Blick auf noonsite belehrt uns eines Besseren. Wo kommen nur plötzlich all die Segler her? 

Wir nutzen den Vormittag, um mit unseren Kindern in Landshut, New Jersey und Rostock zu telefonieren. Am Nachmittag frischt es dann etwas auf, so dass unser letztes Kitevergnügen bis voraussichtlich November/Dezember starten kann. Hoffentlich bieten sich in der nächsten Saison ein paar mehr Möglichkeiten. Abends kommen Nora und Hacko vorbei. Sie bringen Wein und das Spiel „Brändy Dog“ mit. Es ist ein bisschen wie „Mensch ärgere dich nicht“. Man spielt jedoch mit einem Partner und hat ein paar mehr strategische Möglichkeiten. Ein schönes Spiel. Erst in den frühen Morgenstunden kommen wir ins Bett.  

mal ganz sommerlich

Fischer bei der Arbeit

Spieleabend mit Nora und Hacko von der Anixi

Samstag, 13. Juni 2020

Kiten im Krater eines Vulkans

Das hört sich spektakulärer an, als es ist. Wir nutzen den Wind und nehmen unseren geliebten 10er Kite. Immer wieder macht der Wind schlapp. Aber das Starten und Landen vom Boot aus, klappt inzwischen richtig gut. Wir benötigen keinen Strand mehr für das Aufbauen, Starten und Landen und am Ende packen wir einen sauberen Kite, ohne ein Körnchen Sand, wieder ein. Das ist schon sehr komfortabel. Nun benötigen wir nur noch ein bis zwei Knoten mehr Wind, um richtig Spaß haben zu können.

Abends besuchen uns Nora und Hacko von der Anixi. Wir haben sie in den Tobago Cays bereits gesehen und hier angesprochen. Eine deutsche Fahne am Heck ist ja nicht so häufig und das nutzt man gern. Beide landeten nach der Atlantiküberquerung auf Bequia, da alle anderen Staaten im Umkreis ihre Grenzen bereits geschlossen haben. Nach drei Monaten Corona-Lockdown kennen sie die Grenadinen wie ihre Westentasche und würden gern einmal etwas anderes sehen. Wieder einmal erleben wir einen entspannten Abend im Austausch von Geschichten bei kühlem Rosé. Diese Treffen sind ein wichtiger Bestandteil im Seglerleben und werden allseits sehr geschätzt.

quer durchs Ankerfeld, aber es sind ja nur wenige Boote

Starten und Landen am Heck mit Hilfsleine


Freitag, 12. Juni 2020

Union Island

Wir liegen ganz im Süden der Insel, vor den Wellen von einem großen Felsen und einem langen Damm geschützt, im Schatten eines hohen langgestreckten Berges, dem Mt. Taboi. Wenn ich mir von unserem Ankerplatz das Massiv neben uns so anschaue, wie er sich zu mir öffnend in einem Halbkreis von einer zur anderen Seite zieht, könnten wir in einem mit Wasser gefüllten Vulkankrater liegen. Zwar fehlt die andere Hälfte des Berges, aber das ist ja nicht so selten. Jahrhunderte lang haben Regen und Meereswellen diese Seite abgetragen. Nur Frigate Island, ein aus dem Wasser ragender, großer, bewachsener Fels ist übrig. Später wurde dieser mittels einem Damm mit der Hauptinsel verbunden. 

Auch wenn wir mangels Einklarierung nicht an Land dürfen, genieße ich die wundervolle Aussicht in dieser Bucht. Die Pelikane fliegen hier ganz adrett im anthrazitfarbenem Outfit herum. Körper und Flügel sind dunkel und der Kopf hellgrau wie bei alten Menschen. 

Rund um das Boot, strecken die Schildkröten immer wieder den Kopf aus dem Wasser, um schauend Luft zu holen. Ihre Panzer glitzern feucht in der Sonne und ab und zu planschen die hinteren Flossen. Beim Abtauchen hebt sich das hintere Ende des Schildes etwas in die Höhe. Dann wissen wir, dass die Schildkröte eine Weile nicht mehr zu sehen ist.

Panoramafoto vom Ankerplatz

Donnerstag, 11. Juni 2020

Fremdbestimmt durch die Technik

Das ist nun ein Problem, mit dem der Coronavirus so ganz und gar nichts zu tun hat. Immer wieder in verlässlicher Regelmäßigkeit werden wir Menschen von der Technik drangsaliert, gestresst, entnervt. Sie stiehlt unsere Zeit, fordert Geduld und macht mich manchmal ganz garstig. Diese Disharmonie ist hausgemacht. Wir Menschen haben die Computer, die Smartphones und das Internet erfunden, um sie zu nutzen und das Leben zu erleichtern. Wenn man auf einem Boot in der Welt unterwegs ist und keinen festen Wohnort mehr hat, sind diese Erfindungen ein Segen. Funktionieren sie nicht, werden sie zum verfluchten Teufelswerk.

So plagt sich Stefan bereits seit Tagen mit dem Akku seines neuen Handys. Nachdem er auf Guadeloupe mit dem bisherigen Exemplar ins Wasser springt, weil er seinen Hut vor dem Ertrinken retten will. Er kauft sich in Martinique ein gebrauchtes. Das funktioniert auch ganz gut, der Akku stellt sich jedoch als sehr ungepflegt heraus. Immer wieder schaltet es sich aus, obwohl laut Anzeige noch 30 - 40 % Batterieladung vorhanden sind. Im Internet kann man Pflegetipps erfahren und das probiert er immer wieder aus. 

Mir ist aus irgendeinem Grund die TAN-App für mein Online-Banking ausgefallen. Nach einigen Emails wird es wohl ein fehlendes Update sein oder vielleicht auch mehrere. Nachdem ich dann endlich das neue Betriebssystem auf meinem Handy habe, erkennt das Programm meine App nicht mehr. Ich soll sie mir installieren, was ja nicht funktioniert, wenn man sie bereits auf dem Handy hat. Nach mehrmaligen Versuchen mit beiden meiner Handys, bleibe ich immer an dieser Stelle stecken. Da das Internet in den Tobago Cays sehr langsam ist, dauert diese nervtötende Tätigkeit ein paar Stunden. Mit jedem Versuch bin ich ärgerlicher auf meine blöde Bank, die mich einfach so auflaufen lässt. Mein Konto kann ich nur mit TAN einsehen und so bleibt nur die Hoffnung, dass alles in Ordnung ist.

Seit ein paar Tagen planen wir unseren Sommer. Wir wollen Theo zu seiner Jugendweihe überraschen, die Ende August nun endlich stattfinden soll. Wer über Internet Flugverbindungen sucht, bucht und dabei Geld sparen will, muss Geduld aufbringen. Hinzu kommen die coronabedingten Ein- und Ausreiseschwierigkeiten und die schlechte Internetverbindung. Gestern haben wir es dann gewagt und Flüge nach New York, von dort nach Paris und dann nach Berlin gebucht. Heute kommt die Nachricht, dass Theos Jugendweihe auf Oktober verschoben wird. Nun plagen wir uns mit den Stornierungen. Mal schauen wie erfolgreich das wird.

Will man mit einem eigenen Boot amerikanischen Boden ansteuern, reicht Esta nicht aus. Segler benötigen das Nichteinwanderervisum B2, dass 10 Jahre gilt, auch wenn sie nur für ein paar Tage oder Wochen eine amerikanische karibische Insel sehen wollen. So ein Visum muss man aufwendig, möglichst im Heimatland beantragen. Bevor man einen Terminvorschlag vor das notwendige persönliche Interview bekommt, wird die Gebühr von 160 Euro fällig. In der letzten Woche, haben wir all das heraus bekommen. Wenn wir sowieso in Deutschland sind, können wir uns gleich darum kümmern. Aber bis zum 15. Juli werden vorerst keine Termine vergeben und danach, wenn man denn wieder Interviews macht, muss aufgearbeitet werden. So ist sehr fraglich, ob man uns in diesen vier Wochen überhaupt einen Termin anbieten kann. Also wägen wir ab, spielen alle Möglichkeiten durch und entscheiden uns letztlich für das Risiko. 

Etwa zwei Stunden zaubern wir für die Passfotos rum. Die müssen einen weißen Hintergrund haben, den offiziellen Passfotos gerecht werden und dürfen nicht älter als sechs Monate sein. Deshalb betätigen wir uns selbst als Fotografen, denn die Passfotos von vor zwei Jahren könnten uns Schwierigkeiten bereiten. Mit einer weißen Decke im Cockpit und ein wenig Geduld, bis unser Boot genau in der Richtung liegt, dass keine Lichtreflexe auf dem Bild erscheinen, schaffen wir es letztendlich. Dann wird das Foto von einem speziellen Programm geprüft. Auch hier brauchen wir Zeit, um es zu finden, zu verstehen, zu laden und zu nutzen. Alles mit einer sehr schwachen Internetverbindung, die immer wieder ganz ausfällt. 

Nun sind wir so weit, das Online-Formular auszufüllen, in der Hoffnung in Berlin einen Termin im August zu bekommen. Für das Ausfüllen sind 20 Minuten vorgesehen. Überschreitest du die Zeit, werden deine Eingaben nicht gespeichert und du kommst ungefragt an den Anfang zurück. Gerade während das Programm langsam den letzten Eintrag speichert und sich bemüht die Bestätigungsseite zu öffnen, ist die Zeit um. Wir verschieben die ganze Sache nüchtern auf einen Ort mit besserer Internetverbindung. Kurz danach bekommen wir die Information, dass Theos Jugendweihe zum zweiten Mal verschoben wird. 

Nach leckerem Thunfischfilet, heben wir den Anker und segeln, nur mit dem Vorsegel und durchschnittlich vier Knoten zur Nachbarinsel Union Island. Hier soll man an der Südküste wunderbar kiten können. Dies ist die letzte Insel von St. Vincent / Grenadinen und wir hoffen, dass uns unser Glück auch zum Schluss nicht im Stich lässt. Beim Segeln mit dem Blick auf das Meer ist alles wieder gut. Handy, Bank, US-Botschaft und Fluggesellschaften rücken in den Hintergrund und wir genießen unser Leben.

Nicht schön, aber den Richtlinien entsprechend und akzeptiert.

Das war wirklich lecker!
Palm Island passieren wir nur.
Union Island von Norden aus

unser neuer Standort auf Union Island
Rechts oben seht ihr die Tobago Cays.
Was muss man eigentlich tun,
um die dämlichen, weißen Schilder nicht auf dem Bild zu haben?