Freitag, 4. Oktober 2019

Porto Santo - Heiliger Hafen

Wir entdecken die kleine, nur 11 km lange Vulkaninsel zu Fuß und mit dem Fahrrad, wandern an Klippen entlang und klettern auf die höchsten Berge.
Vom Meeresboden aus ist die Insel 5000 m hoch, aber nur gut 500 guckt der höchste Schlot über den Meeresspiegel hinaus. Hoch genug für uns, dass wir außer Atem geraten, keuchend und mit brennenden Oberschenkeln oben ankommen. Was für ein Kontrast zum Rumgesitze auf dem Boot.

Diese karge trockene Insel hat ihren Charme. Türkisblaue Wellen umschäumen weiß die schwarzen Felsen, die in märchenhaften Formen immer neue Ausblicke ermöglichen. Die Portosanteser sind freundlich und strahlen eine Gelassenheit aus, so dass wir uns sofort wohl fühlen und keine Eile zur Weiterfahrt haben. Die Seglergemeinschaft zeigt hier eine ganz besondere Offenheit und Herzlichkeit. So viele neue Bekanntschaften knüpfen wir und kaum einen Abend verbringen wir zu Hause auf unserem Boot. Der Hafen bietet so viel Schutz, dass wir die Rucksäcke und die Fähre nehmen werden, um Madeira zu erkunden.





1 Kommentar:

  1. Ihr seht sehr sehr glücklich aus! Und der kleine Kaltblüter ist wirklich niedlich

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