Bei Regen und Gegenwind geht es in Cascais los.
Nach zwei Stunden einem Kreuzschlag geht der Wind in die gewerkschaftliche Pause, die aufgepeitschte See lässt er zurück. Die Lady schaukelt, der Motor brummt und meine Übelkeit beginnt, die mich über die gesamte Fahrt und darüber hinaus nicht mehr verlässt.
Nach zwei Stunden einem Kreuzschlag geht der Wind in die gewerkschaftliche Pause, die aufgepeitschte See lässt er zurück. Die Lady schaukelt, der Motor brummt und meine Übelkeit beginnt, die mich über die gesamte Fahrt und darüber hinaus nicht mehr verlässt.
Auf der gesamten Überfahrt sehen wir keine anderen Segelboote. Frachter kreuzen selten unsere Route und wenn, dann nur als kleine Spielzeugboote am Horizont. Aber die Lady fährt und fährt und fährt, nach 24 Stunden unter Motor nur noch unter Segel. Sie schneidet sich rauschend den Weg durch die Wellen und bringt uns kontinuierlich den portugiesischen Inseln im Atlantik näher. Am Tag mit den Leichtwindsegeln geht es sogar noch schneller voran. Manchmal sehen wir sogar 8 oder 9 Knoten auf der Anzeige. Nachts, mit kleineren Segeln, übernimmt unser gutes Schiff die Verantwortung, während wir schlafen. Was für eine Entwicklung! Wir fühlen uns sicher und gut umsorgt.
Auf der gesamten Überfahrt bekommen wir keinen Besuch von den Delfinen, kein Wal schwimmt vorbei, obwohl sie gerade von Norden nach Süden ziehen. Sind sie inzwischen so dezimiert, dass man großes Glück haben muss, um einem dieser großen Säugetiere zu begegnen? Fliegende Fische segeln hin und wieder ein Stück mit uns. Zum Glück landet keiner während der Nacht an Deck.
Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 6 Knoten überwinden wir relativ schnell die 550 Seemeilen oder 1039 Kilometer. Nichts ist kaputt gegangen, alles ging leicht, nur mir ging es wieder einmal grottenschlecht. Mal sehen, ob ich das noch in den Griff bekomme. Stefan meint, es war keine Seekrankheit sondern ein Magendarminfekt. Ich weiß es nicht, hoffe aber das er recht hat. Nun freuen wir uns erst einmal auf das Inselhopping auf dem Mittelatlantischen Rücken.




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