Wieder einmal liegen wir in der wundervollen Urlauberbucht in Cascais vor Anker und prüfen jeden Tag die Wettervorhersage.
Wir benötigen 5 bis 6 Tage Wind, um von hier aus auf die portugiesischen Inseln im Atlantik zu gelangen. Flaute ist auf der Strecke dabei unangenehmer als starker Wind, denn das Boot schaukelt unkontrolliert auf den Dünungswellen, wenn der Druck im Segel fehlt.
Wir benötigen 5 bis 6 Tage Wind, um von hier aus auf die portugiesischen Inseln im Atlantik zu gelangen. Flaute ist auf der Strecke dabei unangenehmer als starker Wind, denn das Boot schaukelt unkontrolliert auf den Dünungswellen, wenn der Druck im Segel fehlt.
Aber wir haben Hochsommerwetter mit unbeständigem Thermikwind ausschließlich am Nachmittag und meist ist er zu schwach. Also genießen wir Cascais, seine Restaurants, die Museen und die Umgebung.
Besonders schön war der dreitägige Landausflug in die Serra da Sintra. Wir standen am westlichsten Punkt des europäischen Festlandes, dem Capo da Roca, besuchten die Paläste Monserrate, Regaleira und Mafra, tanzten auf dem Marktplatz in Ericeira und schauten uns das Gezeitenbecken des kleinen verschlafenen Fischerdorfes Azenhas do Mar an. Immer fuhren wir mit dem Bus, mit ein paar Umwegen zwar, aber dafür entspannt.
Wieder einmal wird uns bewusst, das man das Land nur wirklich sieht, wenn man sich auch auf diesem bewegt. Die Küste von der Wasserseite ist auch sehr schön, das Wasser magisch und es gibt keine lauten, staubigen Straßen, aber die Sehenswürdigkeiten, die Dörfer und Städte, die Menschen und die Natur kann man eben nur vom Land aus richtig sehen.
Ich nutze nun die Zeit und treffe mich einmal täglich für eine Stunde mit Laura. Die junge, in Brasilien geborene Biologiestudentin versucht mir ein wenig Portugiesisch beizubringen. Vielleicht hilft der Unterricht, dass ich demnächst auch ein paar Wörter der freundlichen Menschen verstehe. Im Moment, muss sie mir immer noch alles, was sie sagt, aufschreiben. In schriftlicher Form, kann ich die Sprache bereits ganz gut verstehen, da sie dem Spanischen sehr ähnlich ist. Leider hört sie sich jedoch ganz anders an. Die Aussprache erinnert eher an die Slawen. Laura erzählt mir, dass selbst Brasilianer das portugiesische Portugiesisch anfangs nicht verstehen. Vielleicht ist es ein bisschen wie mit den Deutschen und den Schweizern. Obwohl sie ihre Sprache deutsch nennen, kann ich am ersten Tag beim besten Willen nichts verstehen. Nach einer Woche jedoch, weiß ich zumindest worum es geht.








Das wunderschöne Cascais ...
AntwortenLöschenhihi wie dir mit den Schweizern gehts mir immer wenn österreichishe Landwirte anrufen 😂