Stefans Vater Joachim feiert am 06. Juni Geburtstag.
Meine Mutti Lilli wird am 13. Juni 70!
Maxe feiert sein Abitur und wir sind am 29. Juni zum Abiball eingeladen.
Wir treffen Freunde und haben viel zu erzählen, nehmen uns Zeit für Templin und gehen fast täglich im warmen Lübbesee baden, werden überall verwöhnt und nehmen gefühlt 10 Kilo zu.
Zu Hause, was für ein Gefühl!
Ist es zu Hause doch am Schönsten?
Auf jeden Fall merke ich, wie mir mein Rudel gefehlt hat. Familie, Freunde, Kollegen sehe ich wieder und es fühlt sich sooooo gut an.
Wir fliegen von Bordeaux nach Berlin und fahren dann mit dem Flixebus nach Rostock. Joachim holt uns ab und während wir durch die Straßen Rostocks fahren, fühlt es sich an, als wären wir gar nicht weg gewesen. Wir wohnen erst bei Heidi und Joachim in Brinkmannshöhe. Das erste Mal wohnen wir hier als Gäste in diesem großen Haus und haben dadurch viel Zeit miteinander.
Danach besuchen wir Iris und Detlef und verbringen Pfingsten in Kühlungsborn. Die üblichen Spaziergänge, das gemeinsame Kochen und Essen fühlen sich so vertraut an. Erste Einblicke in Game of Thrones zeigen uns, wie entspannt wir inzwischen sind.
Nach ein paar Nächten bei meinem Schwesterherz in Rostock, fahren wir mit dem Zug nach Templin. Mir wird mal wieder bewusst, in welch schöner Umgebung ich groß geworden bin. Wälder, Seen und Felder wechseln sich ab. Aus dem Zugfenster beobachten wir Rotwild, Rehe, Kraniche, Störche, Greifvögel, Hasen und Füchse. 10 Tage bleiben wir, feiern mit Mutti, helfen ein wenig und genießen einfach die Zeit mit ihr. Natürlich besuchen wir Vati im Templiner Ruheforst. Die Sonne scheint durch die hohen Buchenkronen. Ein schöner Ort, der mich an Vatis Naturliebe und an die Sagrada Familia erinnert. Bei einem außergewöhnlichen Abendessen in Lychen wärmen wir mit Mutti und Renate alte Geschichten auf.
Danach geht es wieder zurück nach Rostock. Eine Woche wohnen wir wieder bei Heidi und Joachim. Geregelte Mahlzeiten, Erdbeertorte und guter Wein bei langen Gesprächen. Den gesamten Samstag haben wir mit Anne, frühstücken in der Creperie glutenfrei, Belinda kommt dazu. Wir pflanzen Blumen für Botho (Annes Vater) auf dem Warnemünder Friedhof, essen Eis und erzählen und erzählen. Am Sonntag besuchen wir mit Heidi und Joachim unseren alten Freund Siegfried in Ehmkendorf. Was für ein wunderschöner Ort! Wir treffen uns mit Ute und Bernd im Central und erleben den Montagsbalkon mit Thomas Putensen und Thomas Braun von den Herren. Am Mittwoch besuchen wir Ines und Georg, die uns mit einem tollen Abendessen in ihrem Garten verwöhnen. Ich lasse mich am Donnerstag in der UNIVERSITAS blicken, gehe mit Angela ins Liebreiz und dann bekocht uns Ute noch einmal. Was für eine Woche!
Am Freitag ziehen wir zu Netti in die Stadt, genießen die Terrasse und quatschen bei ausgedehnten Hundespaziergängen. Wir kaufen ein, packen all die Lieferungen in unseren Koffer und haben Übergepäck, das uns schlappe 50 Euro kosten wird. Am Samstag ist dann der Abiball. Maxe steht im Mittelpunkt, lässt sich feiern und wir sind so stolz auf ihn. Die Zeugnisausgabe ist so emotional und familiär, dass mir die Tränen kommen. Der Lokschuppen passt so gut zur UNIVERSITAS.
Am Montag den 1. Juli fliegen wir dann zurück nach La Rochelle. Der Familienurlaub ist zu Ende und der Abschied fällt schwer. Wahrscheinlich fällt er deshalb besonders schwer, weil wir nicht wissen, wann wir Heidi und Joachim, Netti und ihre Jungs, Mutti, Belinda, Maxe und Julian, unsere Freunde und Kollegen wieder sehen.
Hoffentlich bald! Hoffentlich gesund und munter!










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