Ja, auf dieser Insel kann man sich wirklich länger aufhalten. Obwohl
sie so klein ist, gibt es so viel zu entdecken. Aber wenn wir nicht immer noch auf das Paket aus Amerika warten würden, wären wir wahrscheinlich schon auf dem Weg nach Graciosa, eine kleine nördliche Insel unter den Kanaren. Unser Paket liegt bereits seit zwei Wochen beim Zoll in Funchal. Nach einem Brief, den uns der Zoll per Post zustellte, erfuhren wir, dass sie zur Weiterleitung einige Angaben benötigen. Stefan brauchte dann zwei Versuche, um das online-Formular richtig auszufüllen, aber seit dem ist Funkstille. Anfragen per Email verlaufen im Sande und auch in der hiesigen Post kann man uns nicht helfen. Den Zoll in Funchal kann man telefonisch nicht erreichen und persönlich vorbeifahren könne man leider auch nicht. „Sie können nur warten.“, antwortet die junge Postangestellte in Vila Baleira immer wieder freundlich und mitfühlend zugleich. Madeira sei eben eine Insel und da kommen so viele Pakete. Das braucht Zeit.
Wir geben uns alle Mühe entspannt zu bleiben. So entdecken wir erstaunliche Basaltfelsen auf dem Pico Anna Ferreira besteigen den Pico Branco, entdecken die Nordküste und Per aus Stockholm zeigt uns einen Tunnel, der definitiv kein stillgelegter Straßentunnel ist und einmal durch einen ganzen Berg führt. Wir grillen mit Seglern, die wir bereits kennen und lernen neue kennen. Stefan arbeitet seine Reparaturliste ab und eröffnet eine neue Liste, die für die Profis bestimmt ist. Ich probiere mich im Backen und Kochen portugiesischer Spezialitäten und schreibe am Madeirabuch. Wir ergänzen die Kaimauerkunst mit einem Lady-Charlyette-Graffiti und verewigen uns damit für die nächsten Jahre auf dieser Insel. Vorsichtshalber haben wir uns nun ein Bestellverbot auferlegt. Schließlich wollen wir nicht auf Porto Santo überwintern.
Inzwischen hatten wir den Wind aus allen Richtungen, aber kiten war leider nicht möglich. Die Dünung schüttelte uns zwei Tage und zwei Nächte ordentlich durch, trotz unseres wunderbar geschützten Ankerplatzes. Wir schauen zu, wenn neue Segelboote eintreffen und wieder los segeln, kochen uns einen weiteren Tee und warten.
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| „Potluck“-Grillabend für alle Segler |
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| Ein Reichweitenverlängerer namens „Webcatcher“ - Internet vom Boot aus. |
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| Die Salzwasserpumpe gab den Geist auf. Nun lebt sie wieder. |
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| Der Wassermacher (hier die Membranen) leckt! (noch immer:-(( |
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| Nach der Tunneltour |
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| Wandergruppe (Tunneltour) |
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| Kuchen und Kaffee bei uns im Cockpit |
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| Aufstieg zum nordöstlichen Inselzipfel |
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| Blick vom nordöstlichen Zipfel nach Süden |
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| Blick vom nordöstlichen Inselzipfel nach Norden |
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| Vulkangesteinformationen im Westen Porto Santos |
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| Unser erstes Boots-Logo-Painting |
Tolle Insel. Hier kann man sich viel länger aufhalten als gedacht!
AntwortenLöschenwunderbare Gegend und Fotos(eine kurze Unterschrift wäre schön!), geht die Schrift nicht größer?
AntwortenLöschenDanke für die Hinweise. Wir werden die gern und alsbald berücksichtigen :-).
LöschenLG Stefan & Ricarda
... und genau hier eine Geranie ... :D
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