legen wir in Barcelona gemeinsam ab. Obwohl die Wellen das Boot wieder ordentlich durchschütteln und der Motor die Segel unterstützen muss, geht es mir ganz gut.
Die Sonne scheint und ich friere nicht mehr. Offensichtlich hängt mein Unwohlsein nicht nur mit den Wellen sondern auch damit zusammen. Mondfische stehen wieder Spalier und winken. Einer hat einen Durchmesser von ca. 1 Meter und dieser Wert wurde von Stefan bestätigt.
Wir wollen nach Port Saint Louis, kurz vor Marseille im Rhonedelta und passieren die katalanische Küste, die spanisch-französische Grenze und die Pyrenäen. Von dort kündigt sich ein ordentlicher Sturm an. Also müssen wir uns wieder beeilen, schöne Buchten auslassen und lange Tagesstrecken absolvieren.
Immerhin ankern wir in einer Bucht und ich gehe im eiskalten Mittelmeerwasser schnorcheln. Wir sehen den schönen Ort Collioure und sind damit im katalanischen Frankreich. Bei Narbonne ankern wir ganz ungeschützt vor der Küste und in Sete suchen wir uns eine Ecke in der Hafeneinfahrt.
Ganz knapp entkommen wir den Sturm, da die Vorboten uns rechtzeitig ins Rhonedelta wehen.
Warum mussten wir nun unbedingt ins Mittelmeer? Warum so schnell nach Port Saint Louis?Das erzählt euch Stefan im nächsten Post.



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